Der Münchner Stadtraum ist von zahlreichen unterirdischen Räumen durchzogen. Das Projekt „Walk on a deeper ceiling“ macht unsichtbare Architekturen akustisch wahrnehmbar.
Es transformiert die unterirdischen Gänge und Luftschutzanlagen am Rande des Königsplatzes in Klänge und setzt sich dabei auf künstlerische Weise mit einem wichtigen Erinnerungsort im Zentrum Münchens auseinander. Dazu bedienen sich die Künstlerinnen Cornelia Böhm und Agnes Jänsch der Methode der Sonifikation – der Umsetzung von Messdaten in Töne.
Das extrahierte Material diente dem Komponisten Henrik Ajax als Grundlage für eine experimentelle Komposition für Bassposaune und Trompete, die bei Live-Soundwalks zur Aufführung bebracht wird.

Die unterirdischen Räume werden dabei nicht betreten, sondern an der Oberfläche abgeschritten.